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- Buxtehude - Altes Land/Märchen-, Kirschen- + Apfelland |
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Die Märchenstadt Buxtehude, wo Has + Igel um die Wette liefen und wo die „Hunde mit dem Schwanz bellen“, zeigt sich heutzutage als modernes Mittelzentrum vor den Toren Hamburgs. Passend zu einem „Fabel- und Museumsort“ blickt Buxtehude auf eine tausendjährige Historie zurück und steckt dem entsprechend voller Geschichte + Geschichten.
Als Ort der „Musen + Museen“ bietet Buxtehude natürlich ein riesiges Veranstal-tungs-, Konzert- und Theaterprogramm. Aber auch Sportler kommen auf ihre Kosten, das Freizeitangebot ist vielfältig.
Die seit 1980 durchgeführte Altstadtsanierung hat das Aussehen der Stadt grundlegend verbessert, und durch die Einrichtung der Fußgängerzone präsentiert sich der Kern der alten Hansestadt bürgerfreundlich und attraktiv. Bummeln Sie ganz in Ruhe durch die Altstadt mit ihren gut erhaltenen Fachwerkhäusern, sehenswert auch die Petri-Kirche und die Flethanlage mit dem alten Wehrturm und dem Ewer „Margareta“. Kneipen + Straßencafes laden zum Verweilen ein, und auf dem Marktplatz bieten die Bauern aus den umliegenden Dörfern frische Waren an.
Der Name „Altes Land“ hat überhaupt nichts mit „alt“ zu tun, sondern er weist auf die Besiedlungsgeschichte hin, auf plattdeutsch „Olland“ (Altland). Das Alte Land ist der Teil der Elbmarsch südlich der Elbe in Hamburg und Niedersachsen. Schwerpunkt der Besiedelung sind die elbnahen Gebiete wegen ihres fruchtbaren Marschbodens, während sich landeinwärts, zur Geest hin, ein Moorgürtel anschließt. Die Dörfer sind Marschhufendörfer, bei denen die Höfe an der Straße liegen und die Anbauflächen gleich hinter den Höfen beginnen. Kennzeichnend sind die reich verzierten Bauernhäuser und insbesondere die hier typischen Prunkpforten.Mit einer Fläche von 14.300 Hektar Baumobst ist das Alte Land das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Mitteleuropas. 77 % der Obstbäume sind Apfel- und 12,7 % Kirschbäume.
Schon im frühen Frühjahr kommen die Gäste in Scharen zur Obstblüte in das Alte Land. Wenn die Sonne scheint, und von der Elbe her ein lauer Luftzug weht, spazieren sie durch die prächtigen Obstgärten, umgeben von niedrigen Kirsch- und Apfelbäumen im weißen oder zartrosafarbenen Blütenmeer. Und am Ende der Gärten nehmen sie auf einer Sonnenterrasse vor einem der schön gepflegten Fachwerkhäuser Platz und genießen zum Apfel- oder Butterkuchen ihren Altländer Kaffee.
Im Sommer reizt neben den ausgedehnten Wanderungen auch der Elbstrand. Große „Pötte“ auf der Reise von oder nach Hamburg lassen Träume mitziehen, und wer möchte nicht einmal die „Queen Mary“ auf der Fahrt bestaunen. Wer gerne badet, kommt ebenfalls auf seine Kosten.
Mit den ersten Kirschen beginnt schon Ende Mai die Erntezeit, ab da ist Saison im Alten Land. Aber vor allem im Herbst, wenn sich ganze Wagenkolonnen, hoch beladen mit Kisten voller knallroter Äpfel, durch die Orte schlängeln, ist Hochbetrieb angesagt. Voll gepackt mit Taschen voller Äpfel ziehen dann die Gäste nach Hause. Doch sogar im Winter stellt sich das Alte Land reizvoll dar. Es gibt nichts Schöneres, als sich bei einem Deichspaziergang einmal so richtig vom Nordwind durchpusten zu lassen. Vor allem dann, wenn man hinterher bei einem „steifen“ Grog und einem warmen Apfelkuchen am Kamin die Ruhe genießen kann.
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